Das Pilotvorhaben ist der erste Teil des Gesamtvorhabens „Bergische Ressourcen-schmiede, die den Projektstandort „Entsorgungszentrum Leppe“ zu einem Kompetenzstandort für „Zirkuläre Wertschöpfung (ZW)“ weiterentwickeln wird. Schwerpunkt ist eine innovative, inter- und transdisziplinäre Forschungs- und Transfer-strategie, die Stakeholder aus Wirtschaft und Gesell-schaft aktiv einbezieht.
Aufbau eines regionalen Stoffstrommanagements auf dem :metabolon Gelände. Hierdurch sollen ungenutzte, regenerative Energiequellen erschlossen werden. Untersucht werden nicht nur die Bereitstellung, Aufbereitung und Umwandlung, sondern auch die Optimierung der Verwertung und Weiter-verarbeitung von Zwischen- und Endprodukten. So entsteht eine ganzheitliche Betrachtung der kaskadenförmigen Verwertung.
Im Sinne der Kreislaufwirtschaft sollen Verwertungswege für aufbereitete Müllverbrennungsaschen als Ausgangsstoff für Beton eröffnet werden. Ziel ist die erweiterte Nutzung von Müllverbrennungsrückständen, wodurch ein erheblicher Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen, wie z.B. Sand oder Kies, erreicht werden soll. Des Weiteren wird die Versorgungssicherheit der Bauwirtschaft mit mineralischen Rohstoffen gefördert und eine Entlastung von Deponiekapazitäten geleistet.
Ziel ist die Entwicklung eines optimierten, ressourcenschonenden, energie- und materialsparenden Gießverfahrens für Blei-Bronzen im Schleuderguss. Zuerst erfolgt die automatisierte Erfassung relevanter Prozessparameter sowie deren Integration mit Werkstoffkennwerten in eine zu entwickelnde Datenbank. Auf dieser Basis sollen die analytischen Zusammenhänge mittels Methoden der Künstlichen Intelligenz und des Maschinellen Lernens abgeleitet sowie die optimalen Prozessparameter ermittelt werden.
Während jüngere metallische Abfälle in der Regel behandelt werden, werden ältere Abfälle (aggregiertes Material mit hohem Eisenmetallgehalt, Schrott,etc.) als eine Quelle der Verschmutzung betrachtet, die teuer zu verwalten/beseitigen ist. Das Projekt REGENERATIS zielt darauf ab, dieses Problem in eine Chance umzuwandeln, da große Mengen an Ressourcen (Metalle, Materialien & Land) aus ehemaligen metallurgischen Standorten und Ablagerungen (PMSD) durch Urban-Mining zurückgewonnen werden können.
Ziel des Forschungsvorhabens MEMS-BIOPRO ist die Entwicklung spektraler Sensoren für anaerobe Vergärungsprozesse, welche in der Lage sind, existierende, aufwändige spektroskopische Messtechnik zu ersetzen. Mit Hilfe der MEMS-Technik können die Performance des bereits vorhandenen spektroskopischen Online-Messsystems verbessert und die Kosten deutlich reduziert werden. Darüber hinaus ist es das Ziel die Anwendungsmöglichkeiten auf die messtechnische Überwachung der Inputstoffe und Endprodukte auszuweiten.
Ziel ist die Online‐Überwachung von Faserverbundkunststoffbauteilen und die Vorhersage von Schäden, um eine zustandsorientierte Wartung und deutlich verlängerte Einsatzzeiten zu ermöglichen. Industrielle Anwendungen ergeben
sich im Bereich der Windkraft, der Automobilindustrie und im Flugzeugbau.
Das Projekt :metabolon IIa baut auf den Ergebnissen von :metabolon I auf. Nach erfolgreicher Neustrukturierung der ehemaligen Leppe-Deponie zum Lehr- und Kompetenzstandort der TH Köln, stehen die Entwicklung innovativer Verfahren zur Erzeugung von Sekundärrohstoffen aus Reststoffen und die Erforschung von deren Nutzung zur nachhaltigen Schonung von Primärrohstoffen im Mittelpunkt der Arbeiten.
Im Marie-Curie-Projekt steht insbesondere die Erforschung und Entwicklung neuer Technologien zur Biogaserzeugung und Nutzung im Fokus. Darüber hinaus dient das Projekt der Vernetzung der beteiligten europäischen Hochschulen und Universitäten im Bereich der Biogaserzeugung.
Verbundprojekt deutscher und chinesischer Partner, bei dem Systeme der Abwasserwirtschaft und der erneuerbaren Energieproduktion kombiniert werden. Das Konzept soll „semizentral“ zur Wasserversorgung sowie zur Abwasserentsorgung im Realmaßstab in einem Neubaugebiet in China umgesetzt werden. Ziel ist der Nachweis, dass sich dieses Konzept grundsätzlich als ressourceneffizientes und flexibles Infrastruktursystem für schnell wachsende Städte eignet.
Kooperation nord-west-europäischer Forschungsinstitute, die eine aktive Kreislaufwirtschaft zur Rückgewinnung wertvoller, recyclebarer Ressourcen aus Müll vorantreiben. In diesem Zusammenhang soll eine Übersichtskarte erstellt werden, um die verschiedenen Interessengemeinschaften sowie die betroffenen Sektoren zusammenzubringen.
Durch die Entwicklung und Automatisierung dieses innovativen Messsystems wird erstmalig online im MIR-Bereich in der flüssigen Phase des Fermenters gemessen werden. Hierdurch können Prozessparameter gemessen werden, die bislang online nicht bestimmt werden konnten, wie z.B. die organische Trockensubstanz und die Konzentration organischer Säuren. Ergänzt und komplettiert wird diese innovative Messtechnik durch die Entwicklung einer vollautomatisierten Steuerung und Analysesoftware.
Video conferencing is a unique technology for remote training with effect of presence. Video-lectures, video-seminars and an exchange of experience with scientists and teachers from Cologne University of Applied Sciences through audio and visual communication will be conducted. The main result will be the improvement of educationally quality,i.e. improvement through a better exchange of experiences
Entwicklung eines optimierten Regelungsprozess für die Erzeugung von Eisenhärteschichten. Ziel ist die Ermittlung des Wachstums der Verbindungsschichten anhand der aktuellen Prozessdaten. Neben der erhöhten Reproduzierbarkeit des Nitrierprozesses können Energie und Materialverbrauch reduziert werden.
Die ehemalige Leppe-Deponie wird zu einem international anerkannten Kompetenzzentrum für Stoffumwandlung (Metabolismus) und standortbezogene Umwelttechnologien und -techniken entwickelt. Die Grundlage der wissenschaftlichen Forschung bilden verschiedenste Wertschöpfungsketten aus den Bereichen Forst-, Wasser-, Land- und Abfallwirtschaft.
Entwicklung eines Steuerungssystems auf Basis von Methoden der Computational Intelligence unter Einbeziehung eines GPS-Moduls, das eine gleichzeitige, automatisierte Abspeicherung von Messwert, Messort und Messzeitpunkt ermöglicht. In der Folge kann die Fehlerwahrscheinlichkeit verringert und eine sehr viel höhere Datenaufzeichnung realisiert werden.
Entwicklung und Konfiguration eines dynamischen Simulationsmodells einer Biogasanlage, mit dem die grundlegenden Abläufe und Eigenschaften realitätsnah abgebildet werden. Auf diese Weise wird ein sicherer und stabilerer Betrieb der Biogasanlage ermöglicht.
Entwicklung eines anwendungsorientierten Optimierungstools für den Betriebsführungsalltag. Mittels eines Simulationsmodells kann die Substratzufuhr verbessert und die Prozessstabilität optimiert werden. Das Modell wird parallel zur Anlage betrieben und unterstützt den Betreiber jederzeit.
